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       KURTI DER WATTWURM UND SEINE                                         FREUNDE             EIN KINDERBUCH FÜR ERWACHSENE 

Dieses kleine Büchlein erzählt die Geschichte, eines an der Nordseeküste zum Wattwurm mutierten Tiroler Bergwurms. Gemeinsam mit seinen wasserresistenten Freunden, Paulinchen und Willy, erlebt er die wahnwitzigsten Geschichten und Abenteuer.  

Ich kann nur schreiben wenn ich wirklich Lust dazu verspüre und mein Kopf frei von unnötigen Balast ist.. 

Die ersten 30 Seiten sind auch recht flott in die Tastatur geflossen.  

Leider beschäftigen mich zur Zeit einige private Herausforderungen, die meine Kreativität ziemlich ausbremsen. Obwohl ich guter Dinge bin und hoffe, dass bald wieder die Normalform wiedergergestellt sein wird, beansprucht die Fertigstellung des Werks wohl doch noch ein bisschen Zeit. 

Ich verspreche allen, die ich bisher schon neugierig gemacht habe, dass sich das Warten wirklich lohnt.

So, als Goody gibt jetzt immerhin schon mal ein paar Bildchen der Hauptdarsteller, sowie als Aperitif, eine kurze Leseprobe, um den Appetit und die Vorfreude auf den Hauptgang zu stimulieren...

 

"Kurti der Wattwurm"

 

 "Paulinchen das Walmädchen"

 

"Willy die Krake"

 

Die wilden Abenteuer von

„Kurti der Wattwurm“

und seinen Freunden

Ein Kinderbuch für Erwachsene

Vorwort

Hinter der Idee ein Kinderbuch für Erwachsene zu schreiben verbirgt sich der Wunsch meiner teilweise kindlich ausufernden Fantasie den nötigen Raum zu geben, in der ich sie frei von Restriktionen ausleben kann.

Vielleicht kann man es auch als Flucht aus einer immer chaotischer und egoistischer werdenden Welt bezeichnen.

Vielleicht möchte ich lediglich für eine gewisse Zeit meiner Transidentität entkommen, deren Ausleben mir trotz fortgeschrittenen Alters immer wieder Probleme bereitet.

Es kann aber auch sein, dass es das Resultat einer in meinen 30er Jahren beschlossenen Weigerung ist, mich mit fortschreitenden Alter jeweils dem entsprechenden Alter gemäß zu verhalten, so wie es die Gesellschaft von mir erwartet, sondern das genaue Gegenteil zu tun, aus dem Mainstream auszubrechen und keine mit 20 Taschen bestückte beige Safariweste zu tragen, sondern bunte Ringelsocken.

Vielleicht ist es aber auch bloß die Lust daran, höheren Blödsinn mit bunten, gemalten Bildchen zu verbinden. Einfach mit kindlichen Gemüt das zu schreiben und zu malen was mir Spaß macht und dabei keine Rücksicht auf irgendwelchen Genderwahn, Rassismus und Sexismus zu nehmen.                                                                            Den Begriff „Political Correctness“ zu ignorieren und in eine Kindheit abzutauchen in der es diese ganzen überzogenen Diskussionen über weibliche Ampelmännchen usw. nicht gab.                                                                                                                                                                                                                                          In der wir am Kanal vor unserem Haus, bewaffnet mit einer Bambusstange, einer Schnur und einem Haken geangelt haben, ein Lagerfeuer angezündet, unsere Beute gebraten haben und in der nicht umgehend ein Großaufgebot von Polizei samt Feuerwehr angerückt ist, weil sich ein Anwohner beschwert und die gesamte Stadt in Flammen hat aufgehen sehen.

Vielleicht möchte ich mich auch einfach nur von dem ganzen überflüssigen, meine Kreativität einschränkenden, mein wahres „ICH“ und meine Gefühlswelt beschneidenden Ballast befreien und so leben wie ich es für richtig halte und wie es meiner Seelenlage entspricht.

Verzeiht, dass mein Vorwort so wenig mit dem zu tun hat was ihr gleich sehen und lesen werdet.  

Oder hat es das doch…?

Egal, findet es selber raus und habt viel Spaß mit den folgenden Seiten.                                                    Schnürt eure viel zu engen Korsetts auf, schmeißt alles über Bord was Euch daran hindert herzhaft zu Lachen, Spaß zu haben, fröhlich, ausgelassen und albern zu sein. 

Prolog

Nachdem ich im Vorwort einige Mutmaßungen zu meinen Motiven die zur Entstehung dieses Büchleins geführt haben angestellt habe, beschäftigen wir uns jetzt mit den Protagonisten dieser Geschichte und deren Vorgeschichte.

Anfangen möchte ich mit dem Namensgeber dieses Buches.                                                                            „Kurti der Wattwurm“ hat zweifelsohne einige für jeden sichtbaren Besonderheiten zu bieten die eine genauere Betrachtung verdienen. Beginnen wir also mit der Vorstellung seiner außergewöhnlichen Eltern. Um euch nicht zu sehr durcheinander zu bringen möchte ich zuerst die Geschichte seines logischerweise artverwandten Vater „Seppi“ präsentieren.

„Seppi der Tiroler Bergwurm"

Bei „Kurtis“ Erzeuger handelt es sich um eine in Innsbrucker Zookreisen als schillernde Persönlichkeit bekannte, meist in der Unterwelt operierende Lokalgröße.

„Seppi der Tiroler Bergwurm"

Nicht dass er für die weiteren Abenteuer von Belang wäre. Nein, dazu ist „Seppi“ viel zu bodenständig und auf Grund seiner Zugehörigkeit zu einer in der 16. Generation im Innsbrucker Zoo tätigen Bergwurmdynastie viel zu sehr mit seiner Heimat verbunden.                                                                                                                     

Als Pate dieses weitverzweigten Clans, der einen Großteil des Erdreichs des Innsbrucker Zoos bearbeitet und beherrscht, ist er viel zu sehr damit beschäftigt, über und unter der Erde nach dem Rechten zu sehen, als sich mit der großen weiten Welt zu beschäftigen.

Was nicht heißt, dass er keine genussvolle Freude dabei empfindet sich mit weiblichen Schönheiten aus anderen Erdteilen zu schmücken.                                                                                                                          

Ganz im Gegenteil, seine gedrungene Statur, seine Wendigkeit, die ausgeprägten Tiroler Wadln sowie die genetisch bedingte Kletterfreudigkeit des Bergwurms, lassen ihn jedes Mal aufs Neue jubilieren wenn er bisher übersehene sanfte Hügel entdeckt die es noch zu erobern und zu besteigen gilt.

 

Der oberirdische Teil seines Reiches hat in dieser Beziehung schon einiges zu bieten. Hübsche Elefantenmädchen, elfenhafte Gazellen, rustikale Warzenschweindamen und viele andere warten förmlich darauf von ihm entdeckt und erobert zu werden.

Tja, Seppi ist auch hier als Platzhirsch - ein Begriff aus dem Menschenreich der auf „Seppi“ optisch so gar nicht zutrifft - eine große Nummer!

Als sein absolutes Meisterwerk muss zweifelsohne die ohne Seilschaft, von der Schattenseite aus gelungene 4-tägige Solo-Besteigung der Tansanischen Zwerggiraffendame „Shari“ angesehen werden.

Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung wurde ihm daraufhin, unter Abspielen der Österreichischen Nationalhymne der Name „King of Bergwurm“ verliehen!

Am Eingang des Innsbrucker Zoo lassen sich seitdem Scharen von chinesischen Touristen mit der Gedenktafel aus Tiroler Granit und der goldenen Inschrift:            

„Home of the King of Bergwurm“ fotografieren.

Als Beleg für die gelungene Expedition existieren einige Fotos die „Seppi“ stolz auf einem der Kopfhöcker „Sharis“ sitzend zeigen, wobei er emsig ein rot-weiß gestreiftes Hütchen schwenkt.

Sogar die im fernen Wien ansässige Boulevard Presse, in Form von Kurier und Kronen Zeitung veröffentlichten diese Fotos und berichteten über „Seppis“ waghalsige Expedition.

Beim Abstieg muss es entweder zu einer einvernehmlichen intimen Begegnung mit der attraktiven Giraffendame gekommen sein, oder „Seppi“ hat vor lauter Aufregung und Freude über die erfolgreiche Erstbesteigung schlicht den Überblick verloren und daraufhin den Weg verwechselt.

Jedenfalls gebar „Shari“ nach 12-monatiger Tragzeit Nachwuchs. Giraffen gebären in der Regel bloß ein Kind.                                                                                                                         

Somit viel auch dieses Kindlein - eingewickelt in Stroh - aus ca. ein Meter Höhe auf den durch Seppis Clan aufgelockerten Boden des Innsbrucker Zoos und entpuppte sich dabei als ein seltsam gestalteter Wurm, ausgestattet mit einem giraffenartig langen Hals und der Statur eines Bergwurms sowie orange-gelber Hautfarbe.Die Aufregung der herbeigerufenen Tierpfleger und Mediziner war dann auch entsprechend groß, denn keiner konnte sich erklären auf welchem Weg dieser Wurm zustande gekommen sein könnte.

Allen entging, dass sich derweil zwei, von der Statur her ziemlich unterschiedliche Wesen verliebt in die Augen schauten und ihren Sprössling auf den Namen „Kurti“ tauften.

                     

Wir kommen jetzt direkt und ohne Umwege zu „Kurtis“ exotischen Erzeugerin „Shari“...